Therapie und Beratung

können bei Lebenskrisen sinnvolle Hilfen sein. Eine solche Hilfe in Anspruch zu nehmen, bedeutet nicht automatisch, dass man an einer psychischen Störung erkrankt ist. Vielmehr ist die Inanspruchnahme einer externen Fachkraft ein Zeichen dafür, dass man mit den eigenen Bewältigungsmöglichkeiten und mit den Hilfen, die Nahestehende bieten können, an Grenzen geraten ist.
Eine Beratung kann auf ein bestimmtes Krisenerleben fokussiert sein und dazu führen, dass Sie verstehen, was genau die Krise ausgelöst hat und welche inneren Einstellungen und äußeren Verhaltensmuster dazu beitragen können, diese Krise gut zu bewältigen.
Eine – eher länger angelegte – Therapie ist sinnvoll, wenn man wiederholt spürt, dass man mit eigenen Denkweisen und Verhaltensmuster an Grenzen stößt, wenn frühere nicht oder nicht gut bewältigte Krisen in aktuellen Lebenszusammenhängen aufbrechen und im Lebensalltag hinderlich werden.

 

Es kann Situationen geben, in denen die Übergänge von Beratung zu Therapie fließend sind. Auch in einer – eher fokussierten und zeitlich überschaubaren – Beratung können Themen wichtig werden, die mit grundlegenden Lebensmustern zusammenhängen. In solchen Situationen kann es sinnvoll sein, auch diese – eher im therapeutischen Sinne – in der Beratung zu bearbeiten. Ziel ist, dass Sie Ihren individuellen und/oder gemeinsamen Weg als Paar oder Familie finden, die Krise kurz- und langfristig gut zu bewältigen.

Kontaktformular

5 + 9 =

Translate »

Pin It on Pinterest