Informationsseminare zu Samenspende

 

Ich biete seit rund 20 Jahren Seminare zur Familienbildung mit Spendersamen an. Die Seminare haben im Vergleich zu einer Beratung den Vorteil, dass Sie anderer in gleicher Lage kennenlernen und mit ihnen in Kontakt bleiben können. Alle Seminare finden in meiner Praxis in Mörfelden statt.

Zu den Seminaren kommen Teilnehmer aus ganz Deutschland, manchmal auch aus dem angrenzenden Ausland. Eine frühe Anmeldung erleichtert allen die Planung, auch Ihnen als Teilnehmer, vor allem, wenn Sie eine Übernachtung benötigen.

 

Kosten

Bei Anmeldung und Überweisung und Zahlungseingang des Teilnahmebetrags bis zu 6 Wochen vor Seminar € 90,00 pro Teilnehmer, bei Anmeldung und Zahlungseingang  danach € 110,00 pro Teilnehmer. Nach Ihrer Anmeldung mit nebenstehendem Formular erhalten Sie eine Anmeldebestätigung. Rund zwei Wochen vor dem Seminar informieren ich Sie über die Anzahl der Teilnehmer.

 

Ort
Praxis Dr. Petra Thorn, Langener Str. 37, 64546 Mörfelden

 

Termine 
Informationsseminar “Familienbildung mit Samenspende”

 

Montag, 3. April 2017, 15.00 bis 19.00 Uhr

Montag, 19. Juni 2017, 15.00 bis 19.00 Uhr

Montag, 18. September 2017, 15.00 bis 19.00 Uhr

 

Die Informationsseminare sind für Paare, Männer und Frauen gedacht, die über  eine Samenspende, Eizellspende oder ähnliche Behandlungen im In- und Ausland nachdenken. Homosexuelle Paare sind ebenso willkommen wie alleinstehende Frauen. Mit dem nebenstehenden Formular können Sie sich anmelden.

 

Sie setzen sich im Seminar mit allen Aspekten und Fragestellungen dieser Form der Familienbildung auseinander, damit Sie eine Grundlage für Ihre Entscheidung haben.

 

Vor allem werden die folgenden Fragen diskutiert:

 

  • Können wir mit Freunden und Verwandten über die Zeugungsgeschichte sprechen?
  • Was bedeutet es für uns als Paar, wenn einer biologischer Elternteil, der andere sozialer Elternteil wird?
  • Wie entwickeln sich Kinder, die mit einer Samenspende o.ä. gezeugt wurden? Welche Bedeutung hat die Aufklärung?
  • Wie sehen Kinder die Person, die zu ihrer Zeugung maßgeblich beigetragen hat?
  • Interessieren sich Kinder für ihre Halb- oder Vollgeschwister?
  • Wie kann ein möglicher Kontakt zwischen Kind  und Spender aussehen und was bedeutet dies für die Eltern?
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Wir wollten mehr über den Spender erfahren ...

Hier finden Sie den Bericht eines Paares, das Interesse an mehr Information über einen Spender hatte. Entscheidung zur Spendersamenbehandlung Mein Mann und ich haben im März 2010 bei Ihnen ein Seminar zur DI gemacht und wollten von der weiteren Entwicklung bei uns und von unseren guten Erfahrungen mit einer Samenbank berichten, die vielleicht auch für andere Teilnehmer Ihrer Seminare interessant sein könnte. Wir waren damals sehr unentschlossen ob wir die Behandlung beginnen sollten. Das Seminar bei Ihnen war für uns sehr wertvoll, insbesondere durch die Erfahrung, dass andere Paare sich genau dieselben existenziellen Fragen stellen, wie auch wir sie uns im Zusammenhang mit dieser Art von Behandlung gestellt haben. Mein größtes Problem dabei betraf den Umstand, dass der Spender normalerweise anonym ist. Ich wusste nicht, wie ich mit dieser Unklarheit und Ungewissheit umgehen sollte, auch im Hinblick auf die Tatsache dass es uns sehr wichtig erschien, dass ein Kind später die Möglichkeit haben sollte, seinen biologischen Erzeuger kennenzulernen und wir uns deswegen einen verlässlichen und einen offenen Spender gewünscht haben. Wir haben uns gefragt, warum es eigentlich nicht möglich ist, dass man sich mit einem möglichen Spender im Vorfeld einmal trifft, (anonym, also ohne gegenseitige Kenntnis der Namen etc.), so wie das auch bei halbanonymen Adoptionen gemacht wird. Wir haben also bei unserer Samenbank, bei der viele offene Spender registriert sind, nachgefragt, ob dies möglich wäre. Die Samenbank hat darauf sehr entgegenkommend reagiert und bei den drei Spendern die wir uns schon ausgesucht hatten, nachgefragt, ob diese zu einem Treffen bereit wären. Zwei der drei haben sich einverstanden erklärt (wir haben ihnen eine Aufwandsentschädigung geboten, die von der Höhe dem entsprach was sie auch für einen erfolgreichen “Besuch” in der Samenbank bekommen) und mit einem von ihnen haben wir uns dann tatsächlich getroffen, das andere Treffen ist dann letztlich aus organisatorischen Gründen nicht mehr zustande gekommen. Das Treffen war aus unserer Sicht sehr erfolgreich. Der Spender kam mit seiner Freundin zu dem Treffen und wir hatten zu viert ein sehr offenes Gespräch, bei dem uns die Motivationen des Spenders verständlich wurden. Da uns beide zudem sympathisch waren und verlässlich erschienen, hat das letztendlich den Ausschlag gegeben, die Behandlung zu beginnen. Wir fanden die Art und Weise, wie die Samenbank auf unsere Bedürfnisse eingegangen ist, grossartig und können sie daher nur wärmstens weiterempfehlen. Des Weiteren ist es vielleicht auch für andere Teilnehmer Ihrer Seminare interessant zu wissen, dass uns dieses Gespräch mit dem Spender sehr dabei geholfen hat, zu einer Entscheidung zu kommen (wobei wir natürlich nicht wissen ob dies nicht auch ein glücklicher Zufall war und anders hätte ausgehen können). In jedem Fall erschien uns dieses Vorgehen als angemessener und würdevoller als ein komplett anonymes Vorgehen, da es die Tatsachen einer Fremdsamenbehandlung transparent und offen macht und damit auch würdigt, anstatt sie zu verstecken wie etwas dessen man sich schämen muss.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals herzlich bedanken ...

An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmal sehr herzlich bei Ihnen bedanken. Wir waren vor ca. 2 Jahren bei Ihnen zu dem Info-Nachmittag zum Thema Spendersamen. Mein Mann und ich waren damals noch unentschieden, ich selbst hatte Vorbehalte. Die Gespräche und Informationen waren für mich sehr sehr hilfreich – vor allem das innere Bild, das ich mir vom Spender machte, hatte sich grundlegend geändert – meine Vorbehalte den Spendern gegenüber verwandelte sich in tiefe Dankbarkeit ihnen gegenüber. Dies eröffnete mir dann die innere Möglichkeit, mich diesem Weg zu öffnen. Ich bin nun in der 35. Schwangerschaftswoche und wir freuen uns sehr. Auch die Resonanz in Familie und Freundeskreis war sehr positiv auf unsere Offenheit bzgl.Thema Spendersamen. Vielen Dank für Ihre Hilfe bei unserem Weg!

Wir haben mit unserer Familie gesprochen ...

Mein Mann (geb.1981) und ich (geb.1979) haben im Oktober 2009 geheiratet, kurz zu vor hatte ich die Pille abgesetzt. Meine Zyklen verliefen sehr unregelmäßig (30-50 Tage). Meine Frauenärztin sagte immer, dass wir uns keine Sorgen machen brauchen. Erst nach 12 Monaten ohne Schwangerschaft sollten wir an weitere Untersuchungen denken. Ich habe mich oft offen mit vielen über den unerfüllten Kinderwunsch unterhalten, auch in einschlägigen Foren. Und mir wurde immer wieder gesagt, dass wir uns doch mal untersuchen lassen sollten. Im Dezember/Januar 2010 blieb meine Blutung aus, auch die meiner älteren Schwester. Wir beide hofften sehr auf eine gemeinsame Schwangerschaft. Ihr Traum wurde erfüllt (im1.Übungszyklus) meiner war nur eine Follikelzyste. Nach 10 Monaten hatten wir unsere ersten Termine, mein Mann beim Urologen für ein Spermiogramm und parallel dazu die ersten Termine in der Kinderwunschpraxis. Beim Urologen wurde meinem Mann eine Azoospermie diagnostiziert, auch beim 2. Spermiogramm. Die Ärzte im Kinderwunschzentrum meinten nur, dass das bei niedergelassenen Urologen meist so ausfällt und dann im Speziallabor doch besser aussieht. Wir ließen uns beim Genetiker beraten, da es schon Auffälligkeiten in beiden Familien gab (Fehlgeburten, Behinderungen, Totgeburten). Auch diese Untersuchungen blieben ergebnislos. Beim Spermiogramm im Kinderwunschzentrum wurden dann auch Spermien gefunden. Wir waren total erleichtert und so startete im Dezember 2010 die 1. Downregulierung. Ende Januar war dann die 1. ICSI, bzw. Punktion (3 Eizellen). Kurz zuvor war mein Schwiegervater plötzlich verstorben. Bei meinem Mann wurden keine brauchbaren Spermien gefunden, wir gingen davon aus, dass die starke psychische Belastung durch den Tod die Spermienproduktion beeinträchtigt hat. Somit kam es zu keiner Befruchtung und folglich auch zu keinem Transfer. Daraufhin wurde uns geraten, bei meinem Mann eine Hodenbiopsie durchzuführen. In 8 Proben wurde nur in einer etwas gefunden. Trotzdem hatten wir große Hoffnungen und wagten kurz darauf den nächsten ICSI Versuch. Die 2. ICSI wurde auch wieder abgebrochen (ich hatte nur 1 Eizelle). Die Probe von der Hodenbiopsie war leider nicht verwendbar, da die Spermien durch das Einfrieren gelitten hatten. Mein Mann musste dann doch noch in die Klinik kommen, um noch mal Ejakulat ab zugeben, eventuell hätte ja etwas auffindbar sein können. Auch das blieb erfolglos. Daraufhin wurde uns gesagt, dass wir kein gemeinsames Kind zeugen können. Wir sollen uns überlegen, ob Spendersamen oder eine Adoption für uns in Frage kommt. Das war ein großer Schock. An diesem Tag mussten wir noch auf die Hochzeit meines Stiefbruders. Adoption hatten wir für uns gänzlich ausgeschlossen. Wir haben uns ausgiebig von dem Kinderwunschzentrum über Samenspende aufklären lassen, haben das Seminar von Frau Dr. Petra Thorn besucht und haben eine juristische Beratung durchgeführt. Unsere Familie und der enge Freundeskreis wusste, dass wir in Behandlung sind. Nur die Diagnose Azoospermie hatten wir bisher verschwiegen. Nachdem wir uns für die Möglichkeit Spendersamen entschieden hatten, war es uns ein Bedürfnis, die Familie (meine Mutter und ihren Ehemann, meinen Vater und dessen Lebensgefährtin sowie meine Schwiegermutter) aufzuklären. Meine Schwester und ihr Ehemann wissen immer über alles Bescheid. Sie ist meine engste Vertraute, sie kennt jeden Behandlungsschritt und was uns gerade beschäftigt. Aber dann kam die Frage „Wie klären wir auf?“. Wir sind beide nicht die großen Redner, und über so ein schwieriges und nerven belastendes Thema zu sprechen ist nochmal schwieriger. Große Angst vor den Reaktionen hatten wir nicht, aber das „Wie“ war eine große Frage. Von Frau Dr. Thorn kam der Tipp, dass einige Paare das Aufklärungsbuch „Die Geschichte unserer Familie“ zur Hilfe nahmen. Diesen Gedanken hatten wir auch schon mal und dann auch aufgegriffen. Da aber noch kein Kind aus Samenspende entstanden ist und wir keine falschen Hoffnungen machen wollten, dass ich schwanger bin, mussten wir das Buch abändern. So beschlossen wir, dass wir meinem Vater und seiner Lebensgefährtin ein Video (sie wohnen weiter weg und wir sehen uns nicht so oft) und dem Rest der Familie ein kleines Büchlein machen. Ich scannte Teile des Buches ein, ergänzte es an manchen Stellen mit einem eigenen Text und machte daraus ein kleines Video bzw. Buch. Die Reaktionen waren durchweg positiv. Mein Vater und seine Lebensgefährtin waren ganz gerührt, dass wir so etwas mit ihnen teilen und sie möchten einfach nur, dass wir zwei als Familie glücklich sind. Meine Schwiegermutter, die selbst viel mitgemacht hat in Bezug auf Kinderwunsch (3 Frühgeburten, 2 davon verstorben) war einfach nur froh, dass es immer noch eine Chance auf ein Enkelkind gibt und dass wir noch nicht aufgegeben haben. Meine Mutter hat uns schon zu einem früheren Zeitpunkt mal gesagt, dass egal was kommt wir auf sie zählen können und sie immer hinter uns steht. Auch sie war überglücklich, dass wir uns für diesen We g entschieden haben und die Chance auf ihr zweites Enkelkind besteht. Dann erfolgte schon der 1. Zyklus mit Clomifen für eine Insemination, aber leider musste das wieder abgebrochen werden, da sich keine Eizelle entwickelt hat. Nun warten wir auf den nächsten Zyklus, mit stärkerer Stimulation. Und hoffen auf ein baldiges POSITIVES Ergebnis. Wenn ich das alles so niederschreibe und lese, weiß ich gar nicht wie ich bzw. wir das alles dieses Jahr ausgehalten haben. Ich danke meiner Familie, dass sie immer für uns da sind, uns auffangen, wenn wir drohen zu fallen, uns Kraft geben und uns finanziell unterstützen.   Und wir sind fest davon überzeugt, die Familie kann einen nur unterstützen, wenn man offen und ehrlich darüber spricht und sie aufklärt.

Endlich finde ich die Zeit, Ihnen zu schreiben ...

Liebe Frau Thorn! Endlich finde ich Zeit Ihnen zu schreiben – vielleicht erinnern Sie sich noch an uns. Wir waren 2010 mehrmals bei Ihnen sowohl zur Paarberatung als auch zum Infoseminar. Damals waren wir wirklich traurig. Aber das Seminar und der Kontakt zu anderen Betroffenen hat uns unglaublich viel Mut gemacht. Im Herbst waren wir bei Ihnen, im darauf folgenden Frühling wurde ich im 5. Versuch schwanger. Unsere Tochter wurde Anfang 2012 gesund geboren! Wir sind soooooo glücklich, dass sie bei uns ist und ganz viel Freude in unser Leben bringt. Sie strahlt ihren Papa aus tiefstem Herzen an, was uns so gut tut! Wir reden immer wieder mal über die “Art der Entstehung”, mein Mann erzählt es ihr hin und wieder mal beim Wickeln, aber wir sind sehr überrascht, wie einfach sie sich in unser Herz gebohrt hat! Und das beste: Außenstehende sagen immer wieder wie sehr sie ihrem Papa gleicht:-) anfangs musste ich dann schlucken, jetzt muss ich lächeln. Zur Entscheidung diesen Weg zu gehen, haben Sie ganz stark beigetragen! Wir sind Ihnen sehr sehr dankbar, dass Sie dieses einzigartige Angebot in Deutschland machen und können nur hoffen, dass auch andere Paare von Ihrem Können profitieren dürfen! Unsere Tochter ist jetzt ein halbes Jahr alt, in welchem Alter sollten wir uns nochmal bei Ihnen melden zum Seminar über die Aufklärung des Kindes? Vielen Dank und ganz herzliche Grüße von stolzen Eltern!

Wie ich es bereits zum Ende der Sitzung gesagt hatte ...

Wie ich es bereits zum Ende der Sitzung gesagt hatte: ermunternd, bestätigend, Vertrauen erweckend. Das hat uns sehr gut getan! Nun hat unser Vorhaben noch ein bisschen mehr Kontur gewonnen – mal sehen, wie weit sich das Projekt im nächsten Jahr wird realisieren lassen… Gut auch, dass wir Dein Buch noch mitgenommen haben, es ist doch hilfreich, neben den aktualisierten Fakten noch mehr Zitate von Betroffenen nachlesen zu können – um festzustellen, wie sehr sich die Überlegungen und Ängste doch gleichen, insbesondere die geschlechtsspezifischen.

Herzlichen Dank ...

… für das tolle informative und motivierende Seminar heute Nachmittag. Und vielen Dank für den Tipp mit dem Restaurant in der Nähe – das Essen war super!

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