Hier finden Sie Bücher, die ich geschrieben oder herausgegeben habe bzw. bei denen ich beteiligt war.

 

Weitere wissenschaftliche und andere Publikationen finden Sie hier.

Bei FamART finden Sie Aufklärungsbücher für Kinder, Ratgeber für Eltern und Sach- und Fachliteratur für Fachkräfte.

Peter Barth (Hrsg.) / Martina Erlebach (Hrsg.): Handbuch des neuen Fortpflanzungsmedizinrechts, Linde Verlag, Österreich, € 75,00

Das Handbuch des neuen Fortpflanzungsmedizinrechts behandelt in 16 Kapiteln – zusammengefasst in fünf „Überkapitel“ (1. Medizinisch unterstützte Fortpflanzung, 2. Präimplantationsdiagnostik, 3. Entnahme und Spende von Samen und Eizellen, 4. Kostentragung und 5. Umgang mit entnommenen Zellen) alle wesentlichen Fragen, die sich im Zusammenhang mit dem Einsatz der Methoden medizinisch unterstützter Fortpflanzung und der Präimplantationsdiagnostik stellen können:

Unter welchen Voraussetzungen dürfen bestimmte Methoden medizinisch unterstützter Fortpflanzung angewandt werden, zB bei in gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaft lebenden Frauen? Wann ist es zulässig, Samen oder Eizellen Dritter zu verwenden? Wann darf Präimplantationsdiagnostik eingesetzt werden? Was ist eine schwere Erbkrankheit? Welche Kompetenzen müssen die behandelnden Ärztinnen aufweisen, welche Erfordernisse die Einrichtung, die solche Methoden anwenden will? Welches Verfahren ist jeweils einzuhalten (Stichwort: Aufklärung und Dokumentation)? Welche Rechte haben die auf diesem Weg gezeugten Kinder? Wann dürfen sie Auskünfte über ihren „genetischen“ Elternteil erhalten? Können sie verlangen, dass sie ihn kennenlernen dürfen? Was passiert mit „übrig gebliebenen“ Samen, Eizellen oder Embryonen? Können Letztere „adoptiert“ werden? Wer trägt die Kosten und in welcher Höhe? Und schließlich: Wie ist generell umzugehen, mit bereits entnommenen Zellen.

Ich habe in diesem Buch ein Kapitel über die psychosoziale Beratung im Rahmen der Samen- und Eizellspende geschrieben.

 

 

 

Hier zum Verlag und weiteren Informationen

 

 

Birgit Mayer-Lewis, Marina Rupp (Hrsg.) Der unerfüllte Kinderwunsch. Interdisziplinäre Perspektiven. Budrich Verlag 2015, € 29.90  

Ein unerfüllter Kinderwunsch hat viele Facetten. Frauen und Männer können als verschiedenund gleichgeschlechtliches Paar oder auch als Singles betroffen sein. Dabei müssen die Wunscheltern bei einer ungewollten Kinderlosigkeit zur Erfüllung des Kinderwunsches oft weitere Personen involvieren, wie zum Beispiel reproduktionsmedizinische Fachkräfte oder Samenspender. Ferner werden Fertilitätsentscheidungen von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und neuen Angeboten der Reproduktionsmedizin wie zum Beispiel dem Social Freezing beeinflusst. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderwunsch befindet sich im Spannungsfeld zwischen medizinisch Machbarem, individuell Gewünschtem und ethisch, rechtlich und sozial Vertretbarem. Die Komplexität tät des Themas erfordert deshalb eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit multiprofessionellem Umgang. Im vorliegenden Buch werden bedeutsame Herausforderungen und Perspektiven verschiedener Disziplinen und Professionen zum Thema Kinderwunsch dargestellt.

 

 

 

 

 

 

Dagmar Coester-Waltjen, Volker-Lipp, Eva Schmann, Barbara Veit (Hg.) „Kinderwunschmedizin“ – Reformbedarf im Abstammungsrecht?“ Universitätsverlag Göttingen. 22,- €.

Der Sammelband gibt die Beiträge des 13. Göttinger Workshops zum Familienrecht vom 13.10.2014 wieder. Wer sich mit den Feinheiten des deutschen Abstammungsrechts hinsichtlich neuerer Reproduktionsmedizin (bei Samen-, Eizell-; Embryonenspende und Leihmutterschaft) vertieft befassen möchte, dem ist der Band wärmstens zu empfehlen.

Er enthält sechs Beiträge auf ingesamt 150 Seiten. Prof. Eva Schumann und Prof. Tobias Helms beschreiben in ihren jeweiligen Beiträgen mit verständlichen Worten die derzeitige abstammungsrechtliche Situation in Deutschland und was zu verbessern wäre. Prof. Erwin Bernat gibt die österreichische Gesetzeslage wieder, was für uns in Deutschland interessant ist, weil dort die Regelung um einiges weiter ist. In einem weiteren Text erläutert Prof. Matthias Jestaedt einige Aspekte aus verfassungsrechtlicher Sicht. Der Beitrag des Notars Prof. Herbert Grziwotz trägt den Titel „Wunschelternschaft und Vertragsgestaltung“. Der Band schließt ab mit einem Beitrag von Petra Thorn, die den Forschungsstand und die Erfordernisse der juristischen Regelung aus psychosozialer Sicht mit klaren Worten auf den Punkt bringt.

Die Teilnehmerliste der Tagung (im Anhang S. 147) zeigt eine wissenschaftliche Expertenrunde, die mit 36 hochkarätigen Fachleuten besetzt war. Lesenswert ist der Band auch deswegen, weil er politisch bedeutsam ist: Zwölf Experten im neu gegründeteten Arbeitskreis „Abstammungsrecht“ des Justizministeriums sollen sich um eine Konzeption zur Neuregelung des Abstammungsrechts kümmen – insbesondere um eine Absicherung des Rechts des Kindes auf Kenntnis der Abstammung bei Samenspende. Etwa die Hälfte dieser zwölf vom Ministerium ausgesuchten Experten haben bei der Tagung mitgewirkt (Coester-Waltjen, Helms, Schumann, Jestaedt, Ernst, Goerdeler). Aus dem Arbeitskreis des Justizministeriums dringen derzeit zwar keine, auch keine vorläufigen Ergebnisse an die Öffentlichkeit, und konkrete Reformvorschläge sollen erst in zwei Jahren vorgebracht werden. Aber aus Sicht von Familien nach Samenspende können wir angesichts der Analyse der Autoren wie z.B. von Schumann und Helms „guter Hoffnung“ sein, dass es dann eine vernünftige Reform der Gesetze in Deutschland geben wird, die den Kindern, ihren Eltern und den Spendern gerecht wird.

Rezension von Claudia Brügge, Vorsitzende DI-Netz e.V. – Familiengründung mit Spendersamen

 

 

Der Band ist als PDF erhältlich.

 

 

Tewes Wischmann, Petra Thorn: Psychosoziale Kinderwunschberatung in Deutschland. Status quo und Erfordernisse für eine bessere Konzeptualisierung, Implementierung und Evaluation. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 2014

Die Erhebung „Psychosoziale Kinderwunschberatung in Deutschland – Status quo und Erfordernisse für eine bessere Konzeptualisierung, Implementierung und Evaluation“ wurde im Sommer 2012 durch Herrn Dr. Wischmann und Frau Dr. Thorn in Beauftragung durch das BMFSFJ vorgenommen. Die drei Zielgruppen reproduktionsmedizinische Zentren, Schwangerschaftsberatungsstellen und psychosoziale BeraterInnen bei unerfülltem Kinderwunsch sowie Interessenverbände zu dieser Thematik wurden mittels Online-Umfragen zur psychosozialen Kinderwunschberatung befragt. Es konnten Antworten von 55 reproduktionsmedizinischen Zentren, 345 Beratungsstellen bzw. BeraterInnen und 8 Interessenverbänden ausgewertet werden, was einer durchschnittlichen Antwortquote von ca. 45 % entspricht. Den Antworten nach ist davon auszugehen, dass insbesondere an psychosozialer Kinderwunschberatung Interessierte an der Umfrage teilgenommen hatten, was wahrscheinlich die Repräsentativität der Ergebnisse tangiert. Nachfolgende Ausführungen basieren auf den Umfrageergebnissen und der Expertise der BerichterstatterInnen.

 

Diese Untersuchung können Sie  als PDF herunterladen.

 

Petra Thorn, Tewes Wischmann, Susanne Quitmann, Almut Dorn: Psychosoziale Kinderwunschberatung. Medizinische, ethische, psychosoziale Aspekte, beraterische Interventionen – Fortbildungsmanual.Petra Thorn (Hrsg. BKiD) FamART 2014: 

Die psychosoziale Kinderwunschberatung hat in den letzten Jahrzehnten eine rasante Entwicklung genommen. Von einer randständigen Beratung, die weder von der psychosozialen oder medizinischen Profession noch von Ratsuchenden wahrgenommen wurde, entwickelte sie sich in Deutschland und international zu einer Fachberatung. Eingebunden in die hochdynamischen Entwicklungen der Reproduktionsmedizin und in gesellschaftliche Trends, die immer vielfältigere Familienzusammensetzungen zulassen, erfordert diese Beratung nicht nur Fachwissen sondern auch kontinuierliche Weiterbildung in allen Bereichen dieser Familienbildung. Seit mehreren Jahren führt BKiD Fortbildungen zur psychosozialen Kinderwunsch-beratung durch. Hieraus entwickelte sich das Konzept einer aus drei Modulen bestehenden Grundlagenfortbildung mit Vertiefungsfortbildungen zu spezifischen Themenbereichen. In diesem Fortbildungsmanual wurden die Inhalte der Grundlagenfortbildung zusammengestellt.

 

Dieses Buch können Sie sowohl gedruckt als auch als PDF bei FamART bestellen.

 

Andreas Hammel und Petra Thorn (Hrsg.) Spendersamenbehandlung in Deutschland – Alles was Recht ist ?! FamART 2014: 

Spendersamenbehandlung in Deutschland – Alles was Recht ist ?! Im November 2013 hat die Erlanger Samenbank ihr 10jähriges Bestehen gefeiert – mit dem 1. Erlanger Symposium zum Thema „Alles was Recht ist? – Familienbildung mit Spendersamen.“ Erstmals fanden sich Beteiligte und Betroffene in Deutschland zum gemeinsamen Erfahrungs- und Wissensaustausch zusammen: Spenderkinder und Wunscheltern, Mediziner, Juristen, Therapeuten und weitere Interessierte. Es wurde deutlich, wie vielschichtig und vielfältig das Thema ist und wieviele Fragen bis heute noch ungeklärt sind. Viele dieser offenen Fragen belasten die Betroffenen stark – auch das erfahren wir als Fortpflanzungsmediziner und (Mit-)Gründer der Erlanger Samenbank täglich. Mit dem vorliegenden Band wollen wir die Inhalte des Symposiums sichtbar machen und damit die dringend notwendige Klärung der offenen Fragen weiter befördern.

Dieses Buch können Sie sowohl gedruckt als auch als PDF bei FamART bestellen.

 Petra Thorn (Hrsg. BKiD)Psychosoziale Kinderwunschberatung im Rahmen der Gametenspende – Fortbildungsmanual. FamART 2014: 

Die Spendersamenbehandlung wird seit über 100 Jahren durchgeführt, und sie wurde von Anfang an kontrovers diskutiert. Das Einbringen des Samens eines Mannes, der nicht der Ehemann der behandelten Frau ist, wurde als moralisch verwerflich definiert, und bis in die 1960er Jahre sprachen sich Ärzte, Juristen und weitere Fachkräfte dagegen aus. Erst 1986 erklärte der Deutsche Juristentag die Samenspende nicht mehr als sitten- und rechtswidrig. In den letzten 50 Jahren sind vermutlich mehr als 100.000 Kinder nach Samenspende geboren worden. Mittlerweile nutzen nicht nur heterosexuelle Paare, sondern auch lesbische und alleinstehe Frauen die Samenspende, um Kinder zu zeugen. Diese Familienbildung hat weitreichende Folgen für alle Beteiligten: für die Wunscheltern, die so gezeugten Kinder, die Spender und deren Partner sowie die Eltern der Wunscheltern und des Spenders. Das Fortbildungsmanual zeigt die Themenbereiche auf, die für die psychosoziale Kinderwunschberatung im Rahmen einer Samenspende relevant sind.

Dieses Buch können Sie sowohl gedruckt als auch als PDF bei FamART bestellen.

 

Dorothee Wallraff, Petra Thorn, Tewes Wischmann: Kinderwunsch – Der Ratgeber des Beratungsnetzwerks Kinderwunsch Deutschland (BKiD). Kohlhammer Verlag 2014

Mit diesem Begleitfaden wird Paaren mit Kinderwunsch ein Buch an die Hand gegeben, das sie in jeder Phase ihrer seelisch und körperlich oft turbulenten Kinderwunschzeit begleitet und ihnen zeigt, wie sie aktiv für sich sorgen können. Das Buch ist so gestaltet, dass sie sich mit den spezifischen Themen auseinandersetzen können, die in bestimmten Phasen der Kinderwunschzeit wichtig sind. Jedes Kapitel enthält anschauliche Fallbeispiele und konkrete Anregungen für Paare mit Kinderwunsch, wie z. B. Fragen, die zum Nachdenken anregen und die man als Paar besprechen kann, Ideen zur alltagsnahen Umsetzung oder auch Fragebögen zur Entscheidungsfindung. Der Begleitfaden ist im Austausch von Kinderwunschberaterinnen und -beratern entstanden, die diese Inhalte bereits erfolgreich in der Praxis verwendet haben. Zusätzlich zu den gedruckten Kapiteln  finden Interessierte online im Kohlhammer-Shop auf der Homepage www.kohlhammer.de viele weitere Kapitel mit hilfreichen Tipps wie z. B. zu natürlicher Familienplanung und reproduktionsmedizinischen Behandlungsmethoden (auch im Ausland), Eizell- und Embryonenspende sowie zur gezielten Nutzung des Internets in der Kinderwunschzeit.

 

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:  

  1. Wenn der Kinderwunsch unerfüllt bleibt – Was bedeutet das für uns?
  2. Der Kinderwunsch als Herausforderung für die Liebe – Wie unterstützen wir uns als Paar?
  3. Sexualität nach Plan – Wo ist Platz für die Lust?
  4. Medizinische Kinderwunschbehandlung – Wie können wir uns gut vorbereiten?
  5. Alternative Behandlungsmöglichkeiten – Welche natürlichen Mittel wirken wie?
  6. Kinderwunschbehandlungen überstehen – Wie können wir gut für uns sorgen?
  7. Psychosoziale Unterstützung – Wann kann sie weiterhelfen?
  8. Verluste der Schwangerschaft – Welche Trauer ist angemessen?
  9. Unerfüllter Kinderwunsch als Lebenskrise – Wie können wir daran wachsen?
  10. Familie, Freunde und Kollegen – Wie gehen wir mit unserem Umfeld um?
  11. Lesbische Paare – Welche Unterstützung gibt es für uns?
  12. Endlich schwanger – Was kommt nun auf uns zu?
  13. Abschied vom Wunsch nach einem leiblichen Kind – Wie finden wir zurück ins Leben?
  14. Alternative Perspektiven zum leiblichen Kind – Welche Möglichkeiten passen zu uns?
  15. Gastbeiträge:
  16. Millay Hyatt: „Wenn man die Kinder vor lauter Wunsch nicht sieht“
  17. Felix Wegener: „Das Schweigen der Männer“

Hier eine Rezension des Buches aus Nordbayern.de:

Wenn das Wunschkind nicht kommt
Ratgeber hilft Paaren, die vergeblich auf Nachwuchs hoffen — Mitautorin aus Nürnberg – 07.01.2015 18:19 Uhr

NÜRNBERG – Wenn sich der Nachwuchs nur mit medizinischer Hilfe einstellt oder der Wunsch nach einem eigenen Kind auf Dauer unerfüllt bleibt, ist das für viele Paare eine enorme Belastung. Ein neuer Ratgeber will helfen. An dem Buch arbeitete auch eine Nürnberger Psychologin mit.

Jeden Monat hoffen sie erneut, werden immer wieder enttäuscht — und müssen gleichzeitig damit leben, dass Bekannte oder Kollegen womöglich meinen, die eigene Kinderlosigkeit wäre gewollt. Für die betroffenen Paare sei das eine äußerst schwierige Lebenssituation, weiß Doris Wallraff.

Die Psychologin hat sich auf die Beratung ungewollt Kinderloser spezialisiert, sie erlebt immer wieder, wie sehr Frauen und Männer in dieser besonderen Lebenslage leiden. „Es sind ja so viele Lebensbereiche betroffen.“ Gerade die Frauen sehen im eigene Umfeld plötzlich nur noch Schwangere, sie ziehen sich zurück, weil sie das Glück der anderen nicht ertragen können. Dadurch geraten sie oft in eine soziale Isolation.

Entscheiden sich Paare für eine Kinderwunschbehandlung, kommen zahlreiche Arzttermine auf sie zu, für die es vor Chef und Kollegen immer wieder neue Erklärungen zu finden gilt, wenn man nicht offen über das sensible Thema sprechen mag. Hinzu komme die Belastung für die Partnerschaft, wenn sich alles nur um das eine Thema drehe, sagt Wallraff. „Permanenter Frust und immer wiederkehrende Enttäuschung wirken sich da natürlich aus.“

Die vollständige Rezension können Sie hier lesen.

 

Hier finden Sie eine weitere Rezension.

Heribert Kentenich, Elmar Brähler, Ingrid Kowalcek, Berhard Strauß, Petra Thorn, Anne Jule Weblus, Tewes Wischmann, Yve Stöbel-Richter: Leitlinie psychosomatisch orientierte Diagnostik und Therapie bei Fertilitätsstörungen. Psychosozial Verlag 2014.

Trotz des rasanten technischen Fortschritts in der Reproduktionsmedizin stellen Störungen der Fertilität von Frauen und Männern, die zu einer ungewollten Kinderlosigkeit führen, bis heute ein großes Problem dar. Um das seelische Leid der Betroffenen zu lindern, bedarf es spezifischer Kompetenzen und Interventionsstrategien. Daher werden im vorliegenden Buch evidenzbasierte Leitlinien zur psychosomatisch orientierten Diagnostik und Therapie bei Fertilitätsstörungen vorgelegt, die über die organmedizinischen Behandlungsmaßnahmen hinausgehen und von psychotherapeutischen und psychosomatischen wissenschaftlichen Fachgesellschaften zertifiziert wurden. Das medizinische Fachbuch vermittelt einen Überblick über Inhalte, Ziele und Effekte psychologischer Beratung und Therapie im Kontext reproduktionsmedizinischer Behandlungen. Im Vordergrund stehen dabei psychosoziale Aspekte der Entstehung und Verarbeitung von Fertilitätsstörungen. Diese aktualisierte Auflage liefert eine wertvolle Hilfestellung für die klinische Praxis von Reproduktionsmedizinern, Gynäkologen, Andrologen, Urologen, Fachärzten für Psychosomatische Medizin, Psychologischen Psychotherapeuten und psychosozialen Beratern. Unter Mitarbeit von Ada Borkenhagen, Matthias David, Therese de Liz, Christina Hempowicz, Anke Matthes, Annekathrin Sender und Kerstin Seidner.

Tobias Eichinger, Claudia Bozzaro und Giovanni Maio: Kinderwunsch und Reproduktionsmedizin. Karl Alber Verlag, 2013.

Petra Thorn hat das Kapitel zu gleichgeschlechtlichen Familien geschrieben.

Petra Thorn: Männliche Unfruchtbarkeit und Kinderwunsch – Erfahrungen, Beratung, Lebensgestaltung. Kohlhammer Verlag 2010.

Noch immer ist männliche Unfruchtbarkeit ein Tabuthema und für die meisten Betroffenen eine “stille“ Krise: Männer sprechen kaum darüber, wenn ihre Fruchtbarkeit eingeschränkt ist oder sie keine Kinder zeugen können. Dieser Ratgeber schildert die Erfahrungen von Männern mit Fruchtbarkeitsstörungen, beschreibt ihren Umgang damit und die Lösungen, die sie gemeinsam mit ihren Partnerinnen entwickelten. Er basiert auf Erfahrungsberichten betroffener Männer, wissenschaftlichen Erkenntnissen und der klinischen Erfahrung der Autorin.

Im Urologenportel ist folgende Rezension erschienen:

Männer leiden in der Regel still, wenn ihre Fruchtbarkeit eingeschränkt ist oder sie keine Kinder zeugen können: Bis heute ist männliche Unfruchtbarkeit ein Tabuthema. In der Öffentlichkeit gilt ungewollte Kinderlosigkeit irrtümlicherweise vor allem als Problem der Frauen. Entsprechend zahlreiche Bücher richten sich an Frauen oder Paare. Anders Petra Thorns Ratgeber, der explizit Männer anspricht und Erfahrungsberichte Betroffener mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen vereint. Sehr offen beschreiben Männer den ersten schweren Gang zum Arzt, die Konfrontation mit der Diagnose oder ihre Gefühle als Vater nach einer Samenspende. Neben dem seltenen Blick in Männerseelen findet der Leser Aufklärung über reproduktionsmedizinische Behandlungsmethoden, nützliche Adressen und weiterführende Literatur.

Dorett Funcke und Petra Thorn: Die gleichgeschlechtliche Familie mit Kindern. Interdisziplinäre Beiträge zu einer neuen Lebensform. Transkript Verlag 2010.

Die Beiträge dieses Bandes gehen der ethischen und gesellschaftlichen Vertretbarkeit einer Form der familialen Lebensgestaltung nach, die an fundamentale Überzeugungen, kulturelle Werthaltungen, gesellschaftliche Leitbilder und rechtliche Regelungen rührt: der gleichgeschlechtlichen Familie. Da sich die Forschung in Deutschland bisher kaum mit differenzierten Fragestellungen zu dieser unkonventionellen Familienform befasst hat, stellt das Buch eine innovative Pionierarbeit dar, die aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema bündelt und aus einer interdisziplinären Perspektive betrachtet.

Hier eine Rezension des Buches:

Thema Das traditionelle Familienbild der 60er und 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts wird abgelöst durch neue Kategorien. Vor allem durch Entwicklung medizinischer Technologien werden Konstruktionen von Elternschaft möglich, die in der Vergangenheit faktisch undenkbar waren: Durch biotechnische Verfügbarkeit von natürlichen Vorgängen können traditionelle Familien- und Verwandtschaftsordnungen fundamental verändert werden. Die Entstehung einer Familie im heutigen Sinne mit Ende des 18. Jahrhunderts, ausgehend von häuslicher, ökonomischer Gemeinschaft, Individualisierung der Partnerwahl, ist durch Erschütterung der bürgerlichen Familie in Richtung neuer Familienformen verändert worden, bis hin zu ganz neuen Formen elterlicher Sozialisation. Herausgeberinnen, Autorinnen und Autoren Die Herausgeberin Dorett Funcke ist im wissenschaftlichen Forschungs- und Lehrbereich (Mikrosoziologie und Sozialisationstheorie) tätig, Petra Thorn ist im sozialarbeiterischen und -therapeutischen Feld tätig; beide haben Fachpublikationen veröffentlicht. Die weiteren AutorInnen sind ebenso ausgewiesene ExpertInnen und international tätig in der Sozialen Arbeit, dem Bürgerlichen Recht, in der Familienforschung, ein Paar- und Psychotherapeut, ein Professor für Lesben-, Schwulen-, Bisexuelle-, Transgender-Psychotherapie und Forschung, (Diplom-)PsychologInnen, Mediziner, ein Film- und Theaterwissenschafter, sowie ein Fachmann der Rechtsgeschichte. Zum weiterlesen hier.

Dorothee Kleinschmidt, Petra Thorn, Tewes Wischmann: Kinderwunsch und professionelle Beratung. Das Handbuch des Beratungsnetzwerks Kinderwunsch Deutschland. Kohlhammer Verlag 2008.

Ungewollte Kinderlosigkeit nimmt weiter zu und damit auch der Wunsch nach vielfältigen Behandlungs- und Bewältigungsmöglichkeiten. Das Handbuch des Beratungsnetzwerkes Kinderwunsch Deutschland veranschaulicht kompetent, gut verständlich und aktuell einen Großteil des gesamten Spektrums, einschließlich alternativer Perspektiven. Es enthält Erfahrungsberichte, Fallbeispiele, Beschreibungen unterschiedlicher Konzepte sowie wissenschaftliche Grundlagendarstellungen und bietet damit eine Übersicht über aktuelle psychosoziale Ansätze.

Marilyn Crawshaw and Rachel Balen: Adoption after Infertility. Messages from Practice, Research and Personal Experiences. Jessica Kingsley Publisher, 2010.

Around three quarters of people who turn to adoption do so because of infertility and those working in this field need information, guidance and support to assist them in the process of adoption to support the adopters and to deal with any issues that may result from infertility. „Adopting after Infertility“ is an accessible and informative interdisciplinary book that addresses the issues that professionals working with adopters and the adopters themselves face when going through the adoption process and the impact of infertility on their experiences. The book includes chapters on the effects of infertility, why people may choose adoption and the assessment and preparation process. It also covers what an Adoption Panel needs to know about the prospective parents, the experiences of those coming to adoption from minority communities or when living with health conditions and post-adoption support needs. Personal accounts by people who have experienced adopting after infertility are included throughout the book. This book will be essential reading for professionals and academics from a range of disciplines including social work, psychology, health, mental health and counselling. It will also be invaluable to students studying for post-qualifying awards.

 

Review

‚ADOPTING AFTER INFERTILITY is a highly sympathetic read and in my view one of the best books to cover this complex and soul searching subject for prospective adoptive parents and professionals alike… It is a gentle and empowering book that offers hope and direction whilst cutting through any hypocrisy or platitudes that may smother anyone dealing with infertility… In my view, it is perfect for anyone undecided whether adoption is the journey they wish to pursue, the prospective adoptive parent who has so much to consider, or professionals wishing to gain insight into this area for assessment and understanding of others.‘- Adoption Today’This book is a very helpful guide for assessing social workers and for post-adoption workers on the topic of infertility… This useful book, which includes first hand accounts and has a cross-cultural perspective, should be seen as core reading, particularly for those who are new to the field.aa‘- Family Futures

Petra Thorn wrote the chapter „The shift from medical treatment to adoption: exploring family building options.“

Gisela Bockenheimer-Lucius, Petra Thorn, Christiane Wendehorst: Umwege zum eigenen Kind. Ethische und rechtliche Herausforderungen an die Reproduktionsmedizin 30 Jahre nach Louise Brown. Universitätsverlag Göttingen, 2008.

Auch 30 Jahre nach der Geburt des ersten „Retortenbabys“ Louise Brown im Jahr 1978 bleibt für viele Paare der Wunsch nach einem eigenen Kind unerfüllt, und ihre Hoffnungen richten sich auf moderne Techniken assistierter Reproduktion. Die Reproduktionsmedizin hat seitdem immense Fortschritte gemacht und neue Chancen eröffnet. Mit diesen Chancen ist indessen zugleich eine Fülle neuer Herausforderungen verbunden, deren moralische und rechtliche Implikationen erheblich sind. Der vorliegende Band vereint Beiträge zweier Tagungen, die im Jahr 2007 vom »Forum für Ethik in der Medizin Frankfurt am Main e.V.« gemeinsam mit der »Arbeitsgruppe Reproduktionsmedizin und Embryonenschutz in der Akademie für Ethik in der Medizin« sowie vom »Zentrum für Medizinrecht« der Universität Göttingen veranstaltet wurden und welche die aktuelle Debatte um die Reproduktionsmedizin und ihre Möglichkeiten aufgreifen. Sie wenden sich den Errungenschaften und Problemen assistierter Fortpflanzung im Allgemeinen zu, widmen jedoch ihr Augenmerk speziell donogenen Techniken (Eizellspende, Samenspende, Embryospende) sowie dem Kinderwunsch in besonderen Situationen (etwa körperliche Behinderung, letale Erkrankung eines Partners, gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften).

Petra Thorn: Familiengründung mit Spendersamen – ein Ratgeber zu psychosozialen und rechtlichen Fragen. Kohlhammer Verlag, 2014 (2. Auflage).

Die Spendersamenbehandlung wird in Deutschland seit über 50 Jahren durchgeführt – dennoch sprechen nur wenige offen darüber und es herrscht großer Informationsmangel. Der Ratgeber behandelt umfassend alle psychosozialen Fragen. Er beschreibt die Auswirkungen männlicher Unfruchtbarkeit, hilft bei der Entscheidungsfindung für oder gegen eine Samenspende, beschreibt die emotionalen Aspekte der medizinischen Behandlung und schildert den aktuellen Wissensstand hinsichtlich der Entwicklung der Kinder und Familien. Einen Schwerpunkt bildet die Aufklärung der Kinder sowie rechtliche Fragen.

 

Hier eine Rezension des Buches:

Frau Dr. Petra Thorn ist Diplom Sozialarbeiterin, Diplom Sozialtherapeutin und arbeitet als Familientherapeutin in eigener Praxis. Einer der Schwerpunkte ihrer Praxistätigkeit bezieht sich auf die Beratung und Begleitung bei Kinderwunsch und bei Spendersamenbehandlung bzw. Gametenspende (Samen oder Eizellen). Sie hat den Selbsthilfeverein Wunschkind e.V. mit initiiert, wie auch das Beratungsnetzwerk Kinderwunsch Deutschland e.V. (BkiD), ein Zusammenschluss psychosozialer Fachkräfte, dessen 1. Vorsitzende sie ist. Zudem ist sie sehr aktiv in den entsprechenden internationalen Netzwerken tätig. Sie ist Vorstandsmitglied des Arbeitskreises für donogene Insemination e.V. und Chair der Special Interest Group „Psychology and Counselling“ der European Society for Human Reproduction and Embryology (ESHRE). Entstehungshintergrund Petra Thorn berät und informiert seit vielen Jahren Paare, die sich für eine Spendersamenbehandlung interessieren und eine fundierte Entscheidung fällen wollen. Diese lange tabuisierte Form der Familiengründung ist Gegenstand ihrer therapeutischen wie wissenschaftlichen Tätigkeit. In das vorliegende Buch fließen ihre Erfahrungen mit den Betroffenen ein, wie auch medizinische und juristische Aspekte zu diesem Thema. Zum weiterlesen hier.

Sharon Covington and Linda Hammer Burns: Infertility Counseling – A Comprehensive Handbook for Clinicians. Cambridge University Press, 2006 (2nd edition).

Infertility Counseling: A Comprehensive Handbook for Clinicians, second edition, is a comprehensive, multidisciplinary textbook for all health professionals providing care for individuals facing reproductive health issues. It is the most thorough and extensive book currently available for clinicians in the field of infertility counseling, providing an exhaustive and comprehensive review of topics. It addresses both the medical and psychological aspects of infertility, reviewing assessment approaches, treatment strategies, counseling for medical conditions impacting fertility, third-party reproduction, alternative family building and post infertility counseling issues. Each chapter follows the same format: introduction, historical overview, literature review, theoretical framework, identification of clinical issues, suggestions for therapeutic interventions, and future implication. This edition also includes extensive appendixes of clinical tools useful to the clinician, including an Internet database of resources and an extensive glossary of terminology. It: defines professional competency and standards of practice in infertility counseling globally, takes an evidence-based medicine approach to psychotherapy and treatment interventions and presents readers with a collaborative treatment approach in which the infertility counselor is an integral professional member.

 

Reviews:

‚This is a book that will be of benefit to seasoned professionals as well as newcomers working in any of the different fields involved in the provision of ART and infertility treatment. The information in Infertility Counseling may have the most relevance for mental health professionals, but it can have an impact on clinical practice for all of the professions that constitute the infertility team.‘ Fertility and Sterility

Petra Thorn wrote the chapter on donor insemination.

Petra Thorn: Reproduktives Reisen. Pro Familia Bundesverband 2008.

Diese Expertise befasst sich mit dem Thema des reproduktiven Reisens, also mit den Wunscheltern, die eine Behandlung im Ausland beabsichtigen oder durchführen. Nur als Download verfügbar.

Aus dem Inhalt:

 

  1. Einleitung
  2. Das Spannungsfeld zwischen reproduktiver Autonomie, zivilem Ungehorsam und illegaler Handlung
  3. Gründe für reproduktives Reisen
  4. Zahlen und Daten
  5. Behandlungsmethoden, typische Zielländer und rechtliche Regelungen
  6. In-vitro-Fertilisation und intrazytoplasmatische Spermieninjektion
  7. Blastozystentransfer
  8. Präimplantationsdiagnostik
  9. Eizellspende
  10. Samenspende
  11. Embryonenspende
  12. Leihmutterschaft 22 6.
  13. Nationale und supranationale Regelungen
  14. Deutschland, Europa,  USA , International
  15. Psychosoziale Versorgung
  16. Beratung vor einer Behandlung mit eigenen Gameten (IVF/ICSI, Blastozystentransfer, Präimplantationsdiagnostik)
  17. Beratung vor einer Behandlung mit Gametenspende (Eizellspende, Samenspende, Embryonenspende) und Leihmutterschaft
  18. Ressourcen
Die Expertise kann hier kostenfrei als PDF heruntergeladen werden.

Eric Blyth: Third Party Assisted Conception across Cultures – Social, Legal and Ethical Perspectives

Involving a third person in a child’s conception raises many difficult issues and dilemmas. This book provides a comprehensive guide to the place of third party assisted conception within health care provision, drawing on local ethical and religious standpoints as well as political and economic factors. Eric Blyth and Ruth Landau have brought together authors from a broad range of professional backgrounds to consider the social, legal and ethical aspects of third party assisted conception in thirteen countries dispersed through North and South America, Africa, Europe, Asia and Australasia. Third Party Assisted Conception Across Cultures addresses many contemporary social issues including the role of the state in family creation, the changing forms and conceptualizations of a ‚family‘ and concerns about the potential commodification of body-parts and functions. All health care practitioners and policymakers who wish to develop their knowledge and understanding of the policies underlying third party assisted conception practice and the ethical context surrounding it, will find this book invaluable.

 

Review:

‚Given the government’s recent decision to allow infertile couples one course of IVF on the NHS more people will have access to third party assisted conceptions, this is a timely book, writes Kathryn Evans. It may answer some of the myriad questions raised by those unfamiliar with the subject. The introduction provides a readable potted history of assisted conceptions in each country despite international knowledge of the different techniques.‘ –Community Care.

Petra Thorn wrote the chapter on donor insemination in Germany.

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