New Book for Children Conceived via Egg Donation

The new book for children conceived via egg donation has taken some time – as most books do – but now all the illustrations have been drawn by Tiziana Rinaldi and soon, the book will be printed. If all goes well, it will become available around the end of January. The print version will be available in German, the ebook version will also become available in English. You can order the book from www.famart.de

Here you can look at some of the illustrations (for now, the text is in German):

Aufklärungsbuch für Kinder nach Eizellspende

Das Aufklärungsbuch für Kinder nach Eizellspende hat – wie alle Bücher – etwas länger gedauert, aber nun sind alle Bilder von Tiziana Rinaldi gemalt und in Kürze wird es in Druck gehen. Aller Voraussicht nach wird es Ende Januar erhältlich sein, in gedruckter Fassung  und als eBuch auf deutsch und englisch. Sie können es bei FamART bestellen.

Hier können Sie schon einmal ein paar Seiten einsehen:

 

What are „Diplings“?

Connecting ‘diblings’: how the law is failing to keep up with modern families

Here an article on how law is failing to keep up with new family formations – and an explanation of „diplings“.

 

Global Belly – Eine Theaterperfomance zu Leihmutterschaft

Theaterperformance über transnationale Leihmutterschaft

Der unerfüllte Kinderwunsch treibt Paare aus Deutschland und der Schweiz ins Ausland. In Indien, den USA und der Ukraine beauftragen sie Leihmütter, ein Kind für sie auszutragen. Die Wunscheltern umgehen dabei rechtliche Grenzen und betreten moralisches Neuland. Flinn Works hat in allen fünf Ländern recherchiert um der transnationalen Leihmutterschaft auf den Grund zu gehen: Ist sie ein Segen der Medizin oder Kolonialisierung der Körper? Ist das Austragen eines fremden Kindes Arbeit oder Nächstenliebe? Wie hoch wird diese ‚Liebesarbeit‘ bezahlt? Seit Leihmutterschaft in Ländern wie Indien und Thailand verboten ist werden Eizellen, Embryonen und Leihmütter durch die ganze Welt geflogen. Denn wo medizinische Möglichkeiten auf den Kinderwunsch unfruchtbarerer oder schwuler Paare treffen, finden Kinder einen Weg in die Welt. Sie existieren und brauchen jetzt einen Pass. Aber welchen? Der boomende Wirtschaftszweig wird in seiner ethischen Komplexität und emotionalen Polarisierung, seinen rechtlichen Grauzonen und medizinischen Realitäten auf die Bühne gebracht. In einem multiperspektivischen Parcours treffen windige Agenturchefinnen auf zufriedene Leihmütter und streitendende Feminist*innen auf liebevolle Wunschväter. Global Belly portraitiert Menschen im Leihmutterschafts-Geschäft zwischen grenzenloser Sehnsucht, fein justierter Initimität, heißen Debatten und der kühlen Logik des Marktes.

Hier zur Webseite

Stellungnahme der Schweizer Ethikkommission zu Social Freezing

Von der Schweizer Ethikkommission ist vor kurzem eine in meinen Augen sehr gute Stellungnahme zu Social Freezing veröffentlich worden. Sie kann hier eingesehen werden.

Hier die ab S. 22 zu findenden Zusammenfassenden Empfehlungen:

 

Der Wunsch nach eigenen Kindern hat einen doppelten Ursprung: einen individuellen und einen an- thropologischen, allgemein-menschlichen; der Wunsch ist universell und Teil einer auf sozialen Be- ziehungen basierenden Gesellschaft. Die Kryokonservierung von Eizellen steht im Zeichen heutiger technischer Bemühungen, die Erfüllung dieses Wunsches zu garantieren.

Die Auslegeordnung der im internationalen Diskurs vorgetragenen Pro- und Contra-Argumente zeigt deutlich, dass sowohl die Einschätzung der Kryokonservierung unbefruchteter Eizellen als auch deren Nutzung zur Etablierung von Schwangerschaften kontrovers diskutiert werden. Dies liegt zu einem guten Teil daran, dass die mit den neuen Techniken verbundenen Chancen, Risiken und Gefahren un- terschiedlich eingeschätzt werden.

Die Kryokonservierung kann einerseits und zu Recht als ein Gewinn an reproduktiven Handlungsoptio- nen verstanden werden: Sie bietet die Möglichkeit, auch im höheren Alter mit eigenen Eizellen und einer In-vitro-Fertilisation einen Embryo zu zeugen und auszutragen. Allerdings werden hierfür andererseits nicht nur gesundheitliche Risiken für Frau und Kind in Kauf genommen, sondern Entscheidungen über den Einsatz dieser Techniken werden auch in einem spezi schen gesellschaftlichen und ökonomischen Kontext getroffen. Beide Aspekte sind gemäss der NEK in deren ethische Evaluation mit einzubeziehen. Die neu erschlossenen Optionen stehen nicht nur im Dienste der Selbstbestimmung, sondern brin- gen stets auch Zwänge, Erwartungen und soziale Exklusion hervor. Daraus erwächst für die NEK die grundlegende und wesentliche Forderung, dass Frauen zunächst einmal in die Lage versetzt werden müssen, tatsächlich informierte und selbstbestimmte Reproduktionsentscheidungen zu treffen. Dazu gehört auch ein gesellschaftliches Umfeld, welches die Vereinbarkeit von Mutterschaft, beru ichen Perspektiven und nanzieller Unabhängigkeit unterstützt, damit Frauen die Elternschaft nicht weit in die Lebensmitte hinauszögern und entsprechend auch nur selten auf Reproduktionsmedizin zurückgreifen müssen.

Trotz der ambivalenten Einschätzung der neuen Technik formuliert die NEK einige Empfehlungen. Ge- mäss der unterschiedlichen technischen Handhabung und Einschätzung der Kryokonservierung einer- seits und einer späteren Nutzung unbefruchteter Eizellen andererseits beziehen sich die ersten beiden Empfehlungen zunächst auf die Technik der Kryokonservierung als solche, die drei folgenden Emp- fehlungen sodann auf die spätere Nutzung dieser Eizellen; in zwei abschliessenden Empfehlungen wird schliesslich Bezug auf allgemeine Aspekte wie die Notwendigkeit der Schaffung einer solideren Wissensgrundlage sowie die angemessene Berücksichtigung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen genommen.

1. Anwendungsbereich und Grenzen der Kryokonservierung von Eizellen

(a) Die Abgrenzung zwischen medizinischen und sozialen Indikationen für die Kryokonservierung von Eizellen kann in bestimmten Fällen schwierig sein. So zum Beispiel bei einer 22-jährigen Frau, die von einer Endometriose betroffen ist (einer Krankheit, die mit zunehmendem Schweregrad zur Infertilität führen kann), die jedoch trotz Endometriose aktuell noch keine verminderte Eizellreserve, aber auch keinen Partner hat. Die Unterscheidung zwischen medizinischer und sozialer Indikation ist nicht immer zielführend.

(b) Bei der Kryokonservierung handelt es sich nicht um eine therapeutische Massnahme. Als Vorsor- gemassnahme bei medizinischer Indikation (zum Beispiel im Falle zytotoxischer Therapien bei Krebser- krankungen) sollte die Kryokonservierung solidarisch getragen werden.

(c) Frauen sollten unabhängig vom Partnerschaftsstatus Zugang zur Kryokonservierung von Eizellen haben.

(d) Die Festlegung eines maximalen Alters für die Entnahme von Eizellen ist nicht sinnvoll, weil starke individuelle Unterschiede bezüglich Eizellreserve und Fruchtbarkeitschancen bestehen– analog zur gro- ssen Spannbreite des Menopausenalters. Freilich sind biologische Grenzen zu berücksichtigen, zumal ein erhöhtes biologisches Alter mit der Verminderung von Quantität und Qualität der Eizellen einher- geht. Darüber muss aufgeklärt werden; zusammen mit der Frau müssen Kosten und potenzielle Risiken gegenüber den Chancen abgewogen werden. Für die Kryokonservierung von Eizellen sollte die Frau volljährig sein.

2. Aufklärung vor Entnahme von Eizellen im Rahmen der Kryokonservierung

Die Entnahme von Eizellen stellt einen invasiven Eingriff dar. Die umfassende und quali zierte Aufklä- rung ist im Zusammenhang mit der Kryokonservierung von Eizellen von grösster Bedeutung. Sie ist zentrale Voraussetzung für eine selbstbestimmte Entscheidung.

(a) Es ist sicherzustellen, dass an Kryokonservierung interessierte Frauen umfassend aufgeklärt wer- den über die altersabhängigen, grundsätzlich limitierten Erfolgschancen des Verfahrens, über dessen Risiken und Kosten, über die gesetzlichen Beschränkungen beispielsweise der Kryokonservierungsdau- er und des Nutzungsalters, über andere Voraussetzungen für die spätere Nutzung der konservierten Eizellen und über bestehende Alternativen zur Kryokonservierung sowie deren Erfolgschancen. Die Aufklärung ist durch quali ziertes Fachpersonal durchzuführen. Auch eine Beratung über die Herausfor- derungen später Elternschaft ist angezeigt.

(b) Sowohl die persönliche Lebenslage der Frau als auch die Rechtslage können sich verändern. Es ist sicherzustellen, dass sowohl das Fachpersonal als auch die Frau jeweils über wesentliche Änderungen der medizinischen und rechtlichen Rahmenbedingungen informiert sind, zumal das Vertragsverhältnis die ganze Dauer der Kryokonservierung umfasst.

(c) Die NEK regt an, dass Gesundheits- und Bildungseinrichtungen wie das Bundesamt für Gesundheit, Fachverbände oder Bildungskommissionen durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit zu einem besseren Wis- sen von Frauen und Männern über die Fertilität und deren Entwicklung beitragen, um der ungewollten Kinderlosigkeit und der Notwendigkeit, auf fortp anzungsmedizinische Massnahmen zurückzugreifen, vorzubeugen.

3. Befristung der Kryokonservierung entnommener Eizellen

Das Fortp anzungsmedizingesetz legt eine maximale Dauer der Kryokonservierung von Eizellen fest, nämlich zehn Jahre. Diese Befristung ist aufzuheben. Sie bewirkt Fehlanreize für junge Frauen, die an der Kryokonservierung interessiert sind, insofern diese möglicherweise auf eine frühe Konservierung verzichten, obwohl eine solche sinnvoll wäre, oder später die Eizellen ins Ausland transferieren müssen. Es bestehen zurzeit keine Hinweise darauf, dass die Qualität der Eizellen mit zunehmender Konservie- rungsdauer nachlässt.

4. Maximalalter bei Nutzung der kryokonservierten Eizellen

Werden Eizellen konserviert, kann auch noch in einem höheren Alter eine Schwangerschaft herbeige- führt werden. Die Frage, bis zu welchem Alter es Frauen erlaubt sein soll, ihre Eizellen zu nutzen, wird international intensiv diskutiert. Die späte Schwangerschaft bringt besondere Risiken für die Frau und das werdende Kind mit sich, und die späte Mutterschaft stellt eine soziale und familiäre Herausforde- rung dar. Das geltende Recht sieht vor, dass Paare, welche fortp anzungsmedizinische Verfahren in Anspruch nehmen, mit Bezug auf das Alter voraussichtlich in der Lage sein müssen, für das Kind bis zu seiner Volljährigkeit zu sorgen. Bei Frauen stellt zudem die Menopause eine natürliche Grenze dar, die aber durch die Nutzung jüngerer, kryokonservierter Eizellen im Einzelfall überwunden werden kann.

Die Frage einer xen Altersgrenze aus sozialethischen Gründen ist eine Frage die – wenn überhaupt – vom demokratisch legitimierten Gesetzgeber zu beantworten ist. International betrachtet liegt zurzeit das festgelegte Maximalalter der Frau bei der Nutzung kryokonservierter Eizellen zwischen 45 und 50 Jahren. Geht es um die soziale Dimension von Elternschaft – das heisst um die Frage nach der Betreu- ungsmöglichkeit, der Verantwortungsübernahme und der Generationenbeziehung – sind Mutterschaft und Vaterschaft gleich zu behandeln.

Eine andere Frage betrifft die medizinischen Risiken, die mit Schwangerschaften in fortgeschrittenem Alter verbunden sind. Diesbezüglich ist es an den Fachgesellschaften, entsprechende Richtlinien aufzu- stellen. Das Alter ist nur einer unter anderen möglichen Risikofaktoren für die Frau und das zukünftige Kind, die es zu berücksichtigen gilt. Durch die Fachgesellschaften erarbeitete Guidelines (Risikoab- schätzung, Kriterien, die gegen eine Schwangerschaft sprechen, Vermeidung von Mehrlingsschwan- gerschaften etc.) sind von grosser Wichtigkeit. Jedenfalls muss eine Ärztin die Behandlung ablehnen, wenn die gesundheitlichen Risiken insbesondere für das werdende Kind zu hoch sind.

5. Nutzung überzähliger Eizellen

Nur in einer kleinen Minderheit der Fälle müssen oder wollen Frauen auf die kryokonservierten Eizellen zurückgreifen. Die nicht benötigten Eizellen sind überzählig. In der Schweiz ist die Eizellspende der- zeit gesetzlich verboten. Es sind jedoch aktuell Bestrebungen im Gange, das Verbot der Eizellspende aufzuheben. Die Frau sollte sich zu der Nutzung ihrer überzähligen Eizellen äussern und zwischen den möglichen Optionen – namentlich diese zu vernichten, sie der Forschung zur Verfügung zu stellen oder sie in Zukunft möglicherweise auch zu spenden – wählen können.

6. Best practice

Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Kryokonservierung von Eizellen beruhen zurzeit auf nicht reprä- sentativen Samples, weil die Registrierung der Kryokonservierung von Eizellen nicht vorgesehen ist. Die NEK fordert die Schaffung eines nationalen Registers zur obligatorischen Eintragung der Kryokon- servierung unbefruchteter Eizellen – analog zur obligatorischen Registrierung aller IVF-Zyklen, damit wissenschaftliche Forschung zur Nutzung und den Langzeitfolgen möglich wird. Das Register ist nut- zerfreundlich zu gestalten, um den administrativen Aufwand für Ärzte und Ärztinnen gering zu halten.

7. Gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen

Die Nachfrage nach Kryokonservierung unbefruchteter Eizellen wird wesentlich durch die nach wie vor schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Familie bedingt. Hinzu tritt ein sich im Wandel be ndliches Verständnis der Familie und der Rollen von Frau und Mann in der Gesellschaft. Die Kryokonservierung unbefruchteter Eizellen löst die hiermit verbundenen Herausforderungen nicht. Gesellschaft, Staat und Wirtschaft sind gefordert, Lösungen zu erarbeiten, um die namentlich durch direkten oder indirekten sozialen Druck und Zwänge erzeugte Nachfrage nach diesem Verfahren gering zu halten.

Die evangelische Kirche veröffentlicht Orientierungshilfe zu ethischen Fragen der Reproduktionsmedizin

Vor kurzem hat die GEKE (Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa) das folgende Buch veröffentlicht: „Bevor ich Dich im Mutterleib gebildet habe …“

Auf der Webseite der des Verlags wird geschrieben:
Das Voranschreiten der Reproduktionsmedizin und ihrer Möglichkeiten hat in den letzten Jahrzehnten viele Hoffnungen und Erwartungen, ebenso aber auch Befürchtungen in unseren Gesellschaften und Kirchen geweckt. Das Ende der Entwicklungen ist noch nicht abzusehen. Viele evangelische Kirchen haben in den letzten Jahren zu den ethischen Fragestellungen und Herausforderungen der Reproduktionsmedizin gearbeitet.

Der Rat der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa hielt daher die Zeit für gekommen, um die gemeinsame protestantische Stimme in dieser Diskussion herauszuarbeiten. Als Ergebnis liegt nun eine Orientierungshilfe zu den komplexen Fragen am Anfang des Lebens vor. Dabei ist sich der Rat bewusst, dass die medizintechnischen Möglichkeiten weiter voranschreiten werden. Diese Veröffentlichung ist daher kein abschließendes Wort. Sie bietet aber eine grundlegende und vielschichtige Orientierung für einen gemeinsamen protestantischen Weg auf europäischer Ebene.

 

Ratgeber für späte Eltern

Schon 2015 ist der Ratgeber von Eric Breitinger „Späte Kinder – vom Aufwachsen mit älteren Eltern“ (Ch. Links Verlag) erschienen. Der Autor schildert  Erfahrungen erwachsener spätgeborener Kinder, zieht Expertenstimmen und Forschungsergebnisse hinzu und lässt seine eigene Geschichte mit einfließen. Ein einfühlsamer Impulsgeber für Eltern und Kinder.

Hier zum Verlag.

Neues Fachbuch zu Familien mit multipler Elterschaft

Vor wenigen Tagen ist das folgende Fachbuch erschienen:

 Bergold, P.; Buschner, A.; Mayer-Lewis, B.; Mühling, T. (Hrsg.): Familien mit multipler Elternschaft. Entstehungszusammenhänge, Herausforderungen und Potenziale. Barbara Budrich Verlag, 2017

Hier die Verlagsinformation:

Wie wird Familienleben jenseits gängiger Familienleitbilder gestaltet und gelebt? In den Beiträgen zu den Familienformen mit multipler Elternschaft beschreiben die Autorinnen und Autoren die Entstehungszusammenhänge und quantitative Verbreitung von Adoptiv-, Pflege-, Stief- und Regenbogenfamilien sowie Familien nach Gametenspende und diskutieren deren Herausforderungen und Potentiale. Anschließend werden die aktuell geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen dieser Familienformen dargestellt und der Reformbedarf aufgezeigt. In einem weiteren Beitrag geht es um die Repräsentation von Familie in Fernsehserien. Zuletzt werden wichtige ethische Fragen im Kontext multipler Elternschaft erörtert.

Das Buch richtet sich an Fachkräfte der Familien-, Kinder und Jugendhilfe, Familiensoziologinnen und -soziologen sowie Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler anderer Fachrichtungen. Ihnen soll das Buch ermöglichen, den Blick auf Familie zu erweitern, indem wichtige Themen aufgezeigt werden, die im Familienleben mit multipler Elternschaft von Bedeutung sind.

Aus dem Inhalt:

  • Grundlagen multipler Elternschaft
  • Stieffamilien
  • Die Gestaltung geteilter Elternschaft in Pflegefamilien, deren fachliche Begleitung und die Rückkehr von Pflegekindern
  • Adoptivfamilien
  • Die Familiengründung mit Gametenspende
  • Regenbogenfamilien in Deutschland
  • Multiple Elternschaft – Familienrecht und Familienleben im Spannungsverhältnis
  • Die Repräsentation familialer Beziehungsstrukturen in Fernsehserien
  • Ethische Aspekte in der Beratung von Familien mit multipler Elternschaft

Ich wurde für dieses Buch d zu den ethischen Aspekten der Beratung interviewt (letztes Kapitel).

Hier zum Verlag

 

 

Neuer Ratgeber für Frauen mit Endometriose

Von Martina Tiel ist in diesem Jahr der Endometriose-Ratgeber: „Nicht ohne meine Wärmflasche – Leben mit Endometriose“ erschienen. Das Buch beschreibt detailliert die Situation einer Betroffenen und stellt ganz hervorragend die aktuelle wissenschaftliche Sicht dar.

Hier zum Verlag.

 

Kindern in lesbischen Familien nach Samenspende geht es gut – auch in Australien!

Hier ein link zu einem sehr gelungenen Beitrag über Kinder, die in lesbischen Familien aufwachsen. Die jungen Kinder wurden von jungen Erwachsenen, die ebenfalls mit lesbischen Müttern aufwachsen, interviewt. Der Beitrag ist nur in englisch erhältlich, es lohnt sich aber, ihn anzuschauen,

Here a link to a video showing older children who grew up with lesbian mothers interviewing younger children in the same family constellation. A film worth watching!

Here to the film.

 

 

Leopoldina: Fortpflanzungsmedizingesetz erforderlich

Am 18. Oktober 2017 ist von der Arbeitsgruppe „Eckpunkte für ein Fortpflanzungsmedizin“ der Leopoldina das folgende Diskussionspapier veröffentlich worden, an dem ich auch beteiligt war. Es gab bereits gestern zahlreiche Medienberichte dazu.

 

Expertengruppe der Leopoldina fordert ein Fortpflanzungsmedizingesetz für Deutschland

In Deutschland werden heutzutage über 80.000 künstliche Befruchtungen pro Jahr durchgeführt. Deutsche Paare reisen ins Ausland, um Verfahren wie die Eizellspende und die Leihmutterschaft in Anspruch zu nehmen, die hier zwar verboten sind, aber für die hier aufwachsenden Kinder dennoch ethische und rechtliche Fragen aufwerfen. Die Rechtslage der Fortpflanzungsmedizin ist in Deutschland vom Embryonenschutzgesetz von 1990 geprägt. Dies deckt die wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Bereich der Reproduktionsmedizin nicht mehr ab.

Eine interdisziplinär besetzte Expertengruppe der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina kritisiert diese unzureichende Rechtslage, die betroffene Frauen, Paare und Kinder unnötigen gesundheitlichen Risiken aussetzt sowie Gerechtigkeitsprobleme und Rechtsunsicherheit bei allen Betroffenen erzeugt. Die Expertinnen und Experten fordern deshalb eine umfassende Regelung dieser Fragen in einem neuen Gesetz und veröffentlichten dazu heute das Diskussionspapier „Ein Fortpflanzungsmedizingesetz für Deutschland“.

 

Mehr hier

Hier zum Diskussionspapier

Und hier einige Medienberichte:

DIE ZEIT, vom 19.10.2017, S. 42

https://www.welt.de/gesundheit/article169760282/Ein-Fortpflanzungsmedizin-Gesetz-ist-lange-ueberfaellig.html#Comments

http://www.deutschlandfunk.de/kinderwunsch-medizinethikerin-plaediert-fuer-freigabe-der.1939.de.html?drn:news_id=805105

https://idw-online.de/de/news?print=1&id=683006

https://www.freiepresse.de/WIRTSCHAFT/WIRTSCHAFT-UEBERREGIONAL/Wissenschaftler-fordern-Gesetz-fuer-die-Fortpflanzungsmedizin-artikel10030131.php

 

 

 

 

Aufklärungsbuch für Kinder nach Eizellspende

Aller Voraussicht nach wird das nächste Aufklärungsbuch im Winter 2017/2018 erscheinen. Es hilft Eltern, die mittels einer Eizellspende ein Kind bekommen haben, bei der Aufklärung ihres Kindes.

Zurzeit zeichnet Tiziana Rinaldi, die Künstlerin, die Illustrationen. Das Cover ist bereits fertig!

Hier kommen Sie zum Verlag.

 

 

 

 

Archiv von „Aktuelles“ / Archive of „News“

Hier werden die letzten 25 Beiträge angezeigt. Weiter unten ist ein Link zu den vorherigen 25 Beiträgen.

You can see the last 25 „news“, for older ones click on the link on the bottom.

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